Frau mit Bike streckt sich in der Abendsonne - Was mich gesund hält

Der größte Einflussfaktor, der Dich gesund hält

Raik Garve

Minuten Lesedauer

Gesundheit ist unser kostbarstes Gut. Dies wird vielen leider erst dann richtig bewusst, wenn sie diese verlieren.

Deine Gesundheit unterliegt unzähligen äußeren und auch inneren Reizen, die aus Dir selbst heraus entstehen und sie entspricht der Qualität aller Deiner Beziehungen – zu Dir selbst, zu anderen Menschen und zum Kosmos.

Welcher Faktor hat nun den größten Einfluss auf Deine Gesundheit und ein langes glückliches Leben? Was hält Dich gesund? Wie kannst Du aktiv Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden fördern?

Durch ein schweißtreibendes Work-out im Fitnessstudio? Durch gesunde Nahrungsmittel aus dem Bioladen? Oder durch das Finden Deines Lebenssinns?

Wir alle sind in der Tiefe unseres Herzens Sinnsucher. Die Sinnhaftigkeit unseres Lebens und unser individueller Gesundheitszustand stehen daher in einer engen Wechselbeziehung. 

Was ich damit konkret meine, erkläre ich Dir im Video und im Blogartikel.


Inhaltsübersicht

Das Video zum Blogartikel

Was hält mich gesund?

Zu diesem Thema führte der deutsche Medizinsoziologe Prof. Ronald Grossarth-Maticek in den 1970er Jahren die bisher umfangreichste Langzeituntersuchung in Europa durch.

Dem Heidelberger Forscher wollte damit – im Gegensatz zur meist monokausalen Forschung der Lehrschulmedizin an den Universitäten – die Komplexität des menschlichen Lebens erfassen. Zum anderen lag ihm an einer hohen Beweiskraft seiner Forschungen. 

Deshalb hat er in seinen Arbeiten das umgesetzt, wovon die meisten Wissenschaftler nur reden: Durch Langzeitbeobachtung mit vielen Parametern die Effekte der verschiedenen Faktoren auf die Gesundheitsentwicklung einschätzen.

In der Heidelberger Prospektiven Studie suchte Prof. Ronald Grossarth-Maticek nach den für ein langes gesundes und erfülltes Leben entscheidenden Faktoren: angefangen bei einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung bis hin zu einer guten sozialen Integration und einem starken Gefühl von Autonomie.

Denn die Gesundheit eines Menschen ist nicht allein durch seine körperliche Verfassung bestimmt, sondern vor allem auch durch seine psychischen Zustände und Verhaltensweisen. Dabei sind die Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche vielfältig und können sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.

Prof. Ronald Grossarth-Maticek untersuchte daher fünfundzwanzig Jahre lang anhand von 15 gesundheitsfördernden Faktoren die Lebensgewohnheiten von über 35.000 Menschen. Und er fand heraus, worauf es wirklich ankommt, um lange und gesund zu leben.

Gesundheitsfördernde Faktoren nach Grossarth-Maticek

1. Gesunde Ernährung,

2. Regelmäßige Bewegung

3. Kein Suchtverhalten

4. Gute soziale Integration

5. Guter Schlaf und Erholung

6. Positive Eigenaktivität

7. Starke Lebenstendenz

8. Ausgeprägte Autonomie

9. Wohlbefinden und Lust

10. Befriedigung wichtiger Bedürfnisse

11. Kompetenzgefühl

12. Ausgeprägter Selbstschutz

13. Positive Anregung

14. Spontane positive Gottesbeziehung

15. Günstige familiär-genetische Grundlage

Quelle: Heidelberger Prospektive Studie, Prof. Dr. Dr. Ronald Grossarth-Maticek, 1990

Das überraschende Ergebnis

Die vier größten Einflussfaktoren, die Dich gesund halten

Das Ergebnis der Heidelberger Langzeitstudie kam für viele unerwartet, denn es sind nicht zuerst die „guten Gene“, also die günstigen familiären genetischen Grundlagen, die uns ein langes gesundes Leben ermöglichen.

Vielmehr erwiesen sich epigenetisch-körperliche Faktoren – also äußere Umwelteinflüsse oder tägliche Denk- und Handlungsgewohnheiten wie Ernährung, Bewegung oder Schlaf wirksam.

Seelische Faktoren wie Willen zu Aktivität, Fähigkeit zu einem selbstbestimmten Leben, Begeisterungsfähigkeit und ein sinnvolles Stressmanagement spielen im Alltag ebenso eine große Rolle.

Die wichtigsten sozialen Faktoren sind eine gute Integration bzw. ausreichende Beziehungen zu Mitmenschen. Einsamkeit kann bekanntlich tödlich sein. 

Prof. Ronald Grossarth-Maticek konnte mit seiner Langzeitstudie vor allem zeigen, dass die positiven Einflüsse jedes einzelnen Präventivfaktors erst im Zusammenspiel die Gesundheit deutlich verbessern.

Der stärkste positive Einzelfaktor war dabei ein spirituell-geistlicher Faktor in Form einer „Spontanen positiven Gottesbeziehung“. Laut der Heidelberger Wirksamkeitsstudie hat eine gute Verbindung mit der geistigen Welt den nachhaltigsten Einfluss auf unsere Gesundheit.

Dieser Faktor wies auch die größten Synergien auf, hatte also auch im Zusammenspiel mit den anderen Präventivmaßnahmen den größten Einfluss. Aus einer Gruppe von Probanden, bei denen nur der Aspekt der „Spontanen positiven Gottesbeziehung“ fehlte, jedoch alle anderen vierzehn Positivfaktoren vorhanden waren, lebten 1993 nur noch 23,8 Prozent gegenüber 93,9 Prozent aus der Gruppe, in der ein lebendiger Glaube hinzukam.

Fehlte von den fünfzehn Präventivfaktoren auch nur ein einziger, fiel der Prozentsatz der gesund gebliebenen Personen grundsätzlich stark ab und erreichte in keiner Gruppe 50 Prozent. Der stärkste Abfall war jedoch zu verzeichnen, wenn der Faktor “Spontane positive Gottesbeziehung” fehlte. Hier erreichten weniger als ein Viertel ein hohes Alter in Gesundheit.


Zusammenfassend lässt sich bereits an dieser Stelle sagen, dass diese fünfzehn Faktoren für uns eine Art ganzheitliche Lebensanleitung sein können. Wir alle können etwas in verschiedenen Bereichen unseres Lebens verbessern, um unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu fördern.

Der Schlüssel liegt darin, Schritt für Schritt vorzugehen und jeden Tag bewusst Einfluss auf unsere täglichen Denk- und Handlungsgewohnheiten zu nehmen, indem wir bewusste Entscheidungen fällen.

Die 15 Faktoren für ein gesundes Leben

  1. Gesunde Ernährung: Eine bewusste ausgewogen Ernährung, die den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt, beugt Krankheiten vor. 

  2. Regelmäßige Bewegung: Körperliche Aktivität stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Stimmung und fördert die allgemeine Gesundheit. 

  3. Kein Suchtverhalten: Jegliche Art von Sucht nach Substanzen wie Alkohol oder Drogen, aber auch Verhaltenssüchte wie Arbeits- oder Internetsucht können gesundheitsschädlich sein und das Leben auf verschiedene Art negativ beeinflussen.

  4. Gute soziale Integration: Positive soziale Beziehungen fördern das emotionale Wohlbefinden und bieten Unterstützung in schwierigen Zeiten. 

  5. Guter Schlaf und Erholung: Genügend Schlaf und Zeit zur Erholung sind entscheidend für die körperliche und geistige Gesundheit.

  6. Positive Eigenaktivität: Ein proaktives und selbstbestimmtes Verhalten, sich für die einem selbst wichtigen Dinge einzusetzen, bereichert das Leben und stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit. 

  7. Starke Lebenstendenz: Eine positive Einstellung zum Leben und eine starke Lebenskraft können dazu beitragen, Herausforderungen zu bewältigen und ein erfülltes Leben zu führen. 

  8. Ausgeprägte Autonomie: Das Gefühl, in der Lage zu sein, das eigene Leben zu kontrollieren und selbstständige Entscheidungen zu treffen, ist wichtig für das Selbstwertgefühl und allgemeine Wohlbefinden. 

  9. Wohlbefinden und Lust: Es ist wichtig, Freude und Zufriedenheit im Leben zu finden, um ein hohes Maß an Lebensqualität zu erreichen. 

  10. Befriedigung wichtiger Bedürfnisse: Die Befriedigung grundlegender Bedürfnisse, wie Sicherheit, Liebe und Zugehörigkeit, Autonomie und Selbstverwirklichung, ist entscheidend für ein glückliches Leben. 

  11. Kompetenzgefühl: Ein Gefühl von Kompetenz und Effektivität in den Dingen, die man tut, fördert das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen. 

  12. Ausgeprägter Selbstschutz: Es ist wichtig, sich selbst physisch und emotional zu schützen, indem man sich in sicheren Umgebungen aufhält, gesunde Grenzen setzt und sich um die eigene mentale Gesundheit kümmert. 

  13. Positive Anregung: Die Suche nach neuen Erfahrungen und Herausforderungen kann das Leben bereichern sowie Wachstum und Entwicklung fördern. 

  14. Spontane positive Gottesbeziehung: Für diejenigen, die religiös sind, kann eine positive Beziehung zu Gott oder einem höheren Wesen das Leben mit Sinn erfüllen und Unterstützung bieten. Für nicht-religiöse Menschen kann eine tiefe Verbindung zur Natur oder dem Universum eine vergleichbare Wirkung haben. 

  15. Positive familiär-genetische Grundlage: Dieser Faktor bezieht sich auf die genetischen und familiären Einflüsse auf die Gesundheit. Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein und einen gesunden Lebensstil zu führen, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren. 

Quelle: Heidelberger Prospektive Studie, Prof. Dr. Dr. Ronald Grossarth-Maticek, 1990

Spontane positive Gottesbeziehung

Mädchen in der Morgensonne in positiver Gottesbeziehung

Die Heidelberger Langzeitstudie zeigte, dass ein lebendiger Glaube die größte Rolle für die Gesundheit spielt. Damit verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, das Lebensalter von 75 bis 88 Jahren in Wohlbefinden zu erreichen.

Die spontane Gottesbeziehung stellte sich entsprechend als Einzelwirkung doppelt so wirksam dar, wie z.B. eine positive familiär-genetische Grundlage. 

Laut der empirischen Studienteile hat die „Spontane Gottesbeziehung“ außerdem starke Synergie-Effekte in Bezug auf die Entstehung vieler chronischer Erkrankungen.

Die Studiengruppe der „Spontanen Gottesbeziehung“ bestand aus spirituell-religiösen Menschen, die sich in einer liebevollen Gottesbeziehung ohne Druck und Zwang geborgen fühlten und auch für die eigene Gesundheit beteten. Das entspricht einer erfolgreichen Selbstregulation.

Der starke gesundheitsfördernde Effekt zeigte sich auch nur bei dieser Form der Religiosität. grenzte daher die „spontane positive Gottesbeziehung in Freud und Leid“ klar gegen eine „Gottesbeziehung aus Pflicht und Zwang“ ab. Er fand vier weitere Formen der Religiosität, die sogar negative Effekte auf Gesundheit und Lebensdauer haben können. 

Grossarth-Maticek versuchte aus methodischen Gründen, den Glauben für alle religiösen Formen offen zu definieren. Er erhielt Antworten wie „Aufgrund meiner persönlichen Beziehung zu Gott spüre ich immer wieder die heilende Wirkung auf meinen Körper und Geist“ oder „Gott hat mich in meinem gesamten Leben geführt, geschützt und geliebt“. 

Jedoch zeigten sich enorme Unterschiede bei der Form der Religiosität und der entsprechenden Lebenserwartung. Liegt die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern mit einer lebendigen Gottesbeziehung bei 84,7 Jahren, erreichen sie bei einer konventionellen Religiosität ohne inneres Engagement nur noch 72, mit einer atheistischen Haltung 73, mit einer „neurotisch verstrickten Religiosität“ – zum Beispiel bei gesetzlichen Glaubensformen – 64 und bei „neurotischem Atheismus“ lediglich 63 Jahre. 

Chronische Erkrankungen, wie Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen, begannen bei Menschen mit einem lebendigen Glauben im Durchschnittsalter von 71 Jahren, bei konventioneller Religiosität bereits mit 61, bei Atheismus mit 64, bei neurotisch verstrickter Religiosität mit 52 und bei einem neurotischen Atheismus bereits im Alter von 47 Jahren.

Quelle: Heidelberger Prospektive Studie, Prof. Dr. Dr. Ronald Grossarth-Maticek, 1990

Während für religiöse Menschen eine positive Beziehung zu Gott oder einem höheren Wesen das Leben mit Sinn erfüllen und Unterstützung bieten kann, kann für andere Menschen eine tiefe Verbindung zur Natur eine ähnliche Rolle spielen.

Was in der damaligen Umfrage von vielen Menschen unter einer „Spontanen Gottesbeziehung“ verstanden wurde, spiegelt sich letztendlich in unserem Urvertrauen zum Leben wieder. Die Antwort auf die Frage: „Was hält mich gesund?“ hängt demnach davon ab, wie sehr wir uns mit dem Leben verbunden bzw. wie sehr wir uns darin sicher und geborgen fühlen. 

Dieses Verbindung mit der geistigen bzw. feinstofflichen Welt, zeigt sich wiederum in drei Gefühlsaspekten, die ebenfalls von Prof. Ronald Grossarth-Maticek genauer untersucht wurden.


Erstens: Sinn

Ich muss als Mensch die Überzeugung in mir tragen, dass nicht nur das Leben an sich, sondern auch mein eigenes individuelles Leben einen tieferen verborgenen Sinn hat, den ich mir selbst durch mein Leben erschließen kann. 

Wir alle sind in der Tiefe unseres Herzens Sinnsucher. Ohne die Erkenntnis des eigenen Lebenssinns verkommt unser Leben zu einem oberflächlichen mechanischen Dahinvegetieren. Das Gefühl der Sinnhaftigkeit und unser individueller Gesundheitszustand stehen daher miteinander in einer engen Wechselbeziehung. 


Zweitens: Verständnis

Ein weiterer Aspekt des Urvertrauens ist die Fähigkeit, das Leben und seine Zusammenhänge, seine Regeln bzw. Gesetzmäßigkeiten verstehen zu können. Wenn wir die kosmischen und biologischen Gesetzmäßigkeiten verstehen, bekommen wir mehr Vertrauen in das Leben.

Nur so können wir erkennen, dass wir uns in einer kosmischen Ordnung bewegen, wo der Zufall keinen Platz hat. Und nur durch dieses Verständnis können wir uns in unserem Leben wirklich sicher fühlen.


Drittens: Machbarkeit

Das Gefühl der Machbarkeit oder auch der sogenannten Handhabbarkeit des eigenen Lebens meint die Überzeugung, dass wir unser eigenes Leben selbst nach unseren Plänen und Ideen gestalten können. In diesem Bewusstsein sind wir nicht mehr das Opfer der Umstände, sondern Schöpfer unserer eigenen Lebensumstände.


Salutogenese: Wie entsteht Gesundheit?

Diese drei Aspekte – Sinn, Verständnis und Machbarkeit – werden in der Medizin unter dem Begriff der Salutogenese zusammengefasst, der Lehre von Gesundheit, und zugleich dem Gegenteil der heute die Schulmedizin dominierenden Pathogenese, der Lehre von Krankheit.

Sind alle drei Aspekte erfüllt, entsteht in uns ein Gefühl von Zugehörigkeit, das sich letztendlich in einem tiefen Urvertrauen widerspiegelt. So können wir uns in unserer vollen Macht, Größe und Kraft in unserem Leben bewegen. Und das erhält uns gesund.

Ein Mensch, der dieses Gefühl in sich trägt, hat letztendlich seinen Platz im Leben gefunden. Er kann sich mit der Erde verwurzeln und mit dem Himmel verbinden, so aus sich selbst heraus eine schier unglaubliche Kraft und tiefe innere Motivation entwickeln. 

Ein Mensch, der diese Beziehung zum Leben für sich selbst gefunden hat und seinem individuellen sowie dem größeren Plan dient, kann das deutlich in sich fühlen. Und auch alle anderen in seiner Umgebung spüren es. Denn er lebt  voller Begeisterung aus sich selbst heraus das, was seinem Wesen entspricht und wofür er auf dieser Erde ist.

Und ein Mensch, der ganz genau weiß, warum er hier ist, was ihn antreibt, der mit seiner eigenen Kraftquelle verbunden ist, bringt schließlich auch die Gemeinschaft voran.

In diesem Sinne lässt sich Krankheit auch als eine Art Signalfunktion verstehen, ein Symptom, das uns hilft, uns selbst auf die Spur zu kommen und auf unseren ureigenen Weg zurück zu finden, wo wir unseren Lebensplan erfolgreich umsetzen und damit auch am besten dem großen Ganzen dienen können. 


Einfache Schritte für eine erfolgreiche Selbstregulation

Die Prospektive Heidelberger Langzeitstudie wies nach, dass die Menschen, denen es über 21 Jahre gelang, für Lust und Wohlbefinden zu sorgen, nur ca. 5% an Krebs verstarben, nur ca. 8% an Herz- oder Hirnschlag und nur ca. 10% aus anderen Gründen. Eine erfolgreichen Anpassung an die wechselnden Lebensumstände sorgt also für lang anhaltende Gesundheit. 

Das Steuern Deines eigenen Verhaltens, Deiner Emotionen und Gedanken, um Deine eigenen Ziele zu erreichen und auf die Herausforderungen des Lebens effektiv zu reagieren, ist eine Fähigkeit, die Du lernen und verbessern kannst. 

  1. Ziele setzen: Definiere klar, was Du erreichen möchtest. Formuliere Deine Ziele so, dass sie spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitlich terminiert sind. 

  2. Aktionsplan erstellen: Entwirf einen detaillierten Plan, wie Du Deine Ziele erreichen kannst. Berücksichtige dabei auch mögliche Hindernisse und Strategien zu deren Überwindung. 

  3. Achtsamkeit üben: Kultiviere die Gewohnheit, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein, zum Beispiel durch Techniken wie Meditation, Yoga oder einfache Atemübungen. 

  4. Emotionen regulieren: Lerne, Deine Emotionen zu akzeptieren und sie konstruktiv zu nutzen, statt Dich von ihnen überwältigen zu lassen, zum Beispiel mittels Techniken wie Atemübungen, progressiver Muskelentspannung oder kognitiver Umstrukturierung. 

  5. Selbstkontrolle stärken: Übe, Verhaltensimpulse zu unterdrücken, die Deinen Zielen entgegenstehen. Konzentriere Dich darauf, Entscheidungen zu treffen, die langfristige Vorteile bieten, anstatt sofortige Befriedigung zu suchen. 

  6. Belastbarkeit fördern: Entwickle die Fähigkeit, Dich von Rückschlägen zu erholen. Eine positive Einstellung, gesunde Bewältigungsstrategien und ein unterstützendes Netzwerk können Dir dabei helfen. 

  7. Regelmäßige Übung: Betrachte die Selbstregulation als eine Fähigkeit, die mit Übung verbessert werden kann. Versuche, täglich Zeit für Achtsamkeit, emotionale Regulierung und Selbstkontrolle einzuplanen. 

  8. Unterstützung suchen: Es ist vollkommen normal, manchmal Unterstützung zu benötigen. Wenn Du Dich überfordert fühlst, kann eine professionelle Hilfe von einem Therapeuten oder einem Coach nützlich sein. 

Mit Engagement und Praxis kannst Du so die Selbstregulation zu einem natürlichen Teil Deines Lebens machen. Diese Fähigkeit kann Dir helfen, stressige Situationen besser zu bewältigen, gesündere Entscheidungen zu treffen und letztendlich Deine Ziele bei Gesundheit zu erreichen.

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Über den Autor RAIK GARVE

Raik Garve ist seit 2005 Gesundheitslehrer und Dozent in der Erwachsenenbildung. In seinen im gesamten deutschsprachigen Raum gehaltenen Vorträgen, Seminare und Webinaren vermittelt er seit vielen Jahren verständlich und praxisnah das gesamte Spektrum der Schul-, Natur- und Informationsmedizin. Das Ziel seiner Arbeit ist die Synthese von Erkenntnissen der klassischen Lehrschulmedizin mit der Jahrtausende alten Erfahrungsheilkunde zu einem für jeden Menschen leicht nachvollziehbaren und praktisch im Alltag umsetzbaren Gesamtkonzept. Mit diesem Wissen kann jeder zum Experten für die eigene Gesundheit werden.

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