Hypochondrie besiegen Viren attackieren einen ängstlichen Mann

Hypochondrie besiegen: Wie du Angst vor Krankheiten verlierst

Raik Garve

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Wie besiegt man Hypochondrie? Hierfür müssen wir das Thema Angst besprechen und zwar Angst im Zusammenhang mit der Krankheitsentstehung. Leider ist es ein sehr weit verbreitetes Thema. Die Hypochondrie ist dabei die Spitze des Phänomens der Krankheitsangst.

Wie viele leiden an Hypochondrie?

3%
leiden an Hypchondrie

Quelle: welt.de

"Es gibt zwar keine genauen Zahlen zur Verbreitung der Hypochondrie, aber ich schätze, etwa drei Prozent aller Deutschen leiden am Vollbild der Störung.”
Wolfgang Hiller, Professor für Psychologie an der Universität Mainz

Die Intensität der Angst vor Krankheiten findet man in allen Abstufungen. Nur bei starker Ausprägung spricht man vom Krankheitsbild der Psychose.

Was ist Hypochondrie?

Sogenannte Hypochonder sind davon überzeugt, vielfältige gesundheitliche Probleme zu haben. Schon bei unbedeutenden Symptomen, wie Husten, Jucken, leichte Schmerzen, entsteht eine Angst vor ernsthaften Krankheitsverläufen. Die Angst vor dem Sterben ist unnatürlich hoch.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten der Hypochondrie. Erstens, Menschen, die Angst vor einer ganz bestimmten Erkrankung haben. Und zweitens, Menschen, die über Symptome klagen, die unbedeutend sind oder medizinisch kaum zu erklären sind.

Frau mit vielen Medikamenten auf dem Tisch

Ein Zeichen für Hypochondrie sind auch regelmäßige Arztbesuche mit Gesundheitskontrollen. Sie wollen sicher gehen, ob auch wirklich alles in Ordnung ist. Bei erhöhter Unsicherheit besucht man auch lieber mehrere Ärzte und Therapeuten.

Auch gibt es Hypochonder, die im Stillen leiden. Obwohl Hypochonder wissen, dass ihre schlimmsten Befürchtungen fast nie eintreten, lässt die Krankheitsangst nicht nach.

Dieses Phänomen wird verstärkt, wenn Medien und medizinisches Personal Angst vor Krankheiten, wie Grippen, Corona, Schweinegrippe, Ebola, usw., unnötigerweise stark schüren. Doch Platz Eins der meist gefürchteten Krankheiten nimmt mit Abstand eine Krebserkrankung ein.

Wie entstehen Ängste überhaupt?

Und um dieses Thema der Krankheitsangst aufzulösen, muss man erst verstehen, woher die Angst überhaupt kommt. Das Verständnis der Angst ist die Basis. Der Ausdruck Angst hat viel mit dem Begriff Enge zu tun. Das beschreibt genau, worum es geht.

Was ist denn eigentlich eng? Ganz einfach, die Enge entsteht durch das jeweils vorherrschende Weltbild. Wie ist deine Wahrnehmung der Welt? Ist sie eng oder erweitert? Im Fall von Ängsten ist es natürlich eng.

Das bedeutet, wir können uns Dinge, die wir im Leben erfahren, nicht richtig erklären. Ich verstehe nicht so recht, wieso mir etwas passiert. Weil wir es nicht nachvollziehen können, weil unser Weltbild zu klein ist, unsere Wahrnehmung zu eng ist, entwickeln wir Ängste.

Vielen geht's so gut, daß sie jeden Unglücklichen für einen Hypochonder halten.

Otto Weiß - Wiener Musiker und Feuilletonist

Letztendlich haben wir immer nur Angst vor dem Unbekannten.

Die Angst entsteht in der Vergangenheit und bezieht sich interessanterweise meistens auf eventuelle Geschehnisse in der Zukunft. Oft setzen die gefürchteten Angstszenarien gar nicht ein. Trotzdem verspüren wir die Angst, weil traumatische Ereignisse in der Vergangenheit dazu geführt haben.

Ein weiterer Punkt, der die Angst verstärkt, ist der Glaube an Zufall. Wenn ich daran glaube, dass wir uns in einer chaotischen Welt bewegen, die durch den Zufall bestimmt wird, bleibt mir fast gar nichts anderes übrig, als Ängste vor der Zukunft zu haben.

Umgekehrt kann ich darüber klar werden, dass wir uns in einem Kosmos (griech. = Ordnung), befinden, wo Gesetzmäßigkeiten herrschen. Beschäftigst du dich mit den Gesetzmäßigkeiten, kannst du genau wissen, warum du z.B. gewisse Symptome entwickelst. Jede Krankheit oder jede Auswirkung hat gezwungenermaßen eine Ursache.

Die Ursachen zu erforschen, hilft dir, ganz im speziellen Hypochondrie zu besiegen. Du verlierst auch die Angst vor der Welt als unsicherer Ort, wo reiner Zufall regiert.

Die Auswirkungen angstmotivierten Handelns

Wenn ich mich im Leben unsicher fühle aufgrund von Ängsten, dann lege ich auch ein sogenanntes Vermeidungsverhalten an den Tag. Das heißt, ich werde alles vermeiden, bewusst oder unbewusst, was mir Schmerzen bereitet und Unsicherheiten hervorruft.

Darauffolgend suchen wir nach oberflächlichen und schnellen Lösungen. Denn das verspricht eine gewisse Sicherheit und eine schnelle Lösung für das Problem. Möglichst schnell aus dem Angstzustand herauszukommen, ist das Ziel.

Außerdem ist angstmotiviertes Handeln immer stark emotional. Das führt dazu, dass du Entscheidungen fällst, die du im ausgeglichenen Zustand nicht treffen würdest.

Nicht zu vergessen, sind die Auswirkung von Angst auf deinen psychischen und physischen Gesundheitszustand. Neben dem Placeboeffekt, der bekanntlich äußerst positive Auswirkungen auf den Heilungsprozess hat, gibt es auch den Nocebo-Effekt. Das ist der umgekehrte Placeboeffekt. Er besagt, dass negative Gedankenbilder und Angst in diesem Fall optimale Krankheitsverläufe verhindern. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

In fast allen Fällen ist Angst einfach der falsche Ratgeber. Gerade wenn es um körperliche Prozesse geht, sollte man sich auch mit echtem Wissen beschäftigen.

Angst hat die Funktion, uns vor Gefahren zu schützen. Doch viele dieser Ängste basieren, insbesondere im gesundheitlichen Bereich, nicht auf der Basis der Wirklichkeit. Hypochondrie lässt sich dadurch besiegen, indem du die gesetzmäßigen Ursachen von Krankheiten verstehst. Nicht nur mental begreifen, sondern es hautnah am eigenen Körper miterleben.

In diesen zwei kostenlosen Online-Seminaren findest du die Antwort für die psychosomatischen Ursachen und Gesetzmäßigkeiten von Krankheiten.

  1. Online-Seminar: Warum wir krank werden.
  2. Online-Seminar: Das System der 5 Biologischen Naturgesetze

Woher hast du das Wissen über Krankheiten?

Ich möchte mich mit einigen entscheidenden Fragen ein bisschen aus der Reserve locken. Anhand von vier einfachen Beispiele zeige ich dir dann auf, was ich mit dem Thema der ursächlichen Entstehung von Krankheiten meine.

Die Frage lautet nämlich: Woher hast du dein Wissen über Krankheiten und deren Entstehung bzw. über deren Ursachen?

Das erste Beispiel bezieht sich auf klassische Krebs- und Tumorerkrankungen. Woher hast du das Wissen darüber, wie Krebs entsteht? Landläufig wird gesagt, die Ursache für Krebs seien zufällige Mutationen.

Das zweite Beispiel ist die Grippe. Die Grippe im Herbst beispielsweise. Woher hast du das Wissen über die Grippe? Woher kommt sie? Was ist die Ursache? Eine zufällig eingefangene Virusinfektion ist die gemeingebräuchliche Erklärung. Also etwas, wo man sich nicht wirklich direkt schützen kann, weil ja der Zufall regiert. Es kann jeden treffen, mehr oder weniger stark.

Dann gehen wir mal weiter. Drittes Beispiel, eine Schwangerschaft. Was ist die Ursache einer Schwangerschaft? Na ja, ganz einfach bei der Schwangerschaft weiß das jeder. Es muss zu einer sexuellen Vereinigung von Mann und Frau bzw. von Ei und Samenzelle gekommen sein, damit ein Kind entstehen kann und damit eine Frau schwanger werden kann. In diesem Fall kennen wir die Ursache.

Das letzte, vierte Beispiel ist eine Verletzung, ein Knochenbruch. Auch hier wissen wir meistens, was die Ursache davon ist, nämlich ein Unfall.

Jeder Mensch weiß, dass er sterben muss, nur der Hypochonder denkt täglich darüber nach, woran.

Was lernen wir aus den Beispielen?

Wenn überhaupt Ängste in diesem Zusammenhang von Unfall und Schwangerschaft entstehen, dann nicht bezüglich der Entstehung oder Ursache, sondern hier sind die Ängste dann eher mit dem Verlauf und der Prognose verbunden, wie sich der Unfall oder die Schwangerschaft entwickeln könnte. Also letztendlich sind die Ängste wieder auf die Zukunft ausgerichtet.

In den zwei letzten Beispielen ist es eindeutig, warum eine Frau schwanger ist und warum ein Knochen gebrochen ist. Im Gegensatz ist die Entstehung von Krebs und das Auftreten der Grippe für viele nicht genau erklärbar. Oder es werden Konzepte benutzt wie zufällige Mutationen oder “du musst dich wohl irgendwo angesteckt haben”.

Das Verstehen der Ursachen nimmt Krankheiten die Angst. Das Verstehen einer Krankheit gibt dir Kontrolle. Du weißt, dass du größtenteils selbst verantwortlich dafür bist. Auch kannst du präventive Maßnahmen ergreifen, dass es gar nicht erst zu einem schlimmen Verlauf kommen muss.

Um dich vor Unfällen zu schützen, kaufst du dir z.B. einen Helm oder gurtest dich im Auto an. In der Schwangerschaft kümmerst du dich um eine gesunde Ernährung und unterstützende Rahmenbedingungen. Vor Komplikationen und Unfällen bist du nie 100 prozentig geschützt, doch verminderst du das Risiko.

Genauso kannst du das bei Krankheitsbildern tun, wenn du sie verstehst.

Die Frage ist natürlich jetzt: Wie kann man mit dieser Unsicherheit begegnen, dass all diese Krankheitsprozesse per Zufall entstehen?

Hypochondrie für immer besiegen

Die Lösung besteht aus drei Schritten, was vielen Menschen geholfen hat, Hypochondrie und die Angst vor Krankheiten zu besiegen.

Hypochondrie besiegen

Erkenne die Gesetzmäßigkeiten von Symptomen

Der erste Schritt ist: Man beschäftigt sich konkret mit den Gesetzmäßigkeiten der Symptomentstehung. Was sind überhaupt Symptome und wie entstehen Symptome?

Wenn ich die Gesetzmäßigkeiten dahinter kenne, dann werde ich irgendwann aufhören, an Zufall zu glauben. Der Glaube an Zufall ist nur ein Ausdruck von Wissensmangel.

Verstehe die Gesetzmäßigkeiten

Der zweite wichtige Punkt basiert auch auf Wissensaneignung, aber geht einen Schritt weiter. Diese (Natur-)Gesetzmäßigkeiten, mit denen man sich erst mal nur theoretisch beschäftigt hat, sollte man bei sich selbst nachvollziehen. Man sollte sein persönliches Aha-Erlebnis bekommen. Denn Gewissheit und Vertrauen entstehen erst durch das eigene Erleben der Gesetzmäßigkeiten.

Ein gutes Beispiel dafür ist Fieber. Wann tritt Fieber oder überhaupt solche typischen Erschöpfungssymptome meistens auf? Interessanterweise, wenn man das mal so auf die gesamte Bevölkerung betrachtet, meistens am Ende von irgendwelchen stressigen Zeiten.

Ich kenne das aus meiner eigenen Schulzeit. Der erste Ferientag kam endlich und ich hatte meistens Fieber und lag krank im Bett. Der Schulstress ist zu Ende, endlich Ferien und dann wird man krank. Kennst du das auch?

Viele Menschen haben, wenn sie ihren wohlverdienten Jahresurlaub machen, meistens auch in den ersten Tagen entsprechende Symptome wie Fieber oder andere Symptome.

Die Stressbelastung, die über Wochen aufgebaut wurde, fällt von einem Tag zum anderen weg. Und das kann dann für den Körper bedeuten, dass er endlich mal die Möglichkeit hat, umzuschalten, zu regenerieren, sich zu erholen. Das sind einfache Gesetzmäßigkeiten.

Ein anderer wichtiger Zeitpunkt, wo häufig Krankheiten auftreten, ist der Eintritt ins Rentenalter. Man muss sich immer fragen: Was hat sich in dieser Phase geändert? Wenn man das für sich nachvollzogen hat, dann hat man keine Angst mehr vor solchen Symptomen. Man versteht, dass man mehr Erholungszeit braucht, um sich regenerieren zu können.

Stelle die richtigen Fragen - Besiege Hypochondrie

Die dritte Lösung, Hypochondrie zu besiegen, besteht darin, sich der Angst zu stellen. Verantwortung übernehmen, weil ich weiß, was auch immer geschieht, hat eine Ursache. Wie findest du die Ursache heraus?

Stelle dir die richtigen Fragen und gehe auf die Suche nach entsprechenden Antworten. Die zwei vorgeschlagenen Online-Seminare wären ein erster Ansatz.

Fragen stellen alleine reicht nicht aus. Und wichtig dabei ist, dass man sich konstruktive Fragen stellt. Warum passiert mir das immer alles im Leben? Diese Frage bestätigt, dass man sich immer noch in einer Opferrolle befindet und am liebsten die Lösung direkt präsentiert bekommt.

Erstmals gilt es anzunehmen, was passiert ist. Dann lohnt sich die Frage zu stellen: Was kann ich aus dieser Sache lernen? Wie kann ich mich und mein Handeln anders ausrichten, sodass ich eine Lösung für das Problem finde.

Mit solchen Fragen stellt man den Verstand ein, kontinuierlich nach Lösungen zu suchen. Auf diese Art und Weise kann man stückweise sein Bewusstsein erweitern. Man kann sein beschränktes Weltbild nach und nach vergrößern und die eigene innere Komfortzone ausdehnen.

Diese Methode funktioniert auch bei mir sehr zuverlässig. Echtes Verständnis löst Angst immer auf. Nur theoretisches Wissen hilft dir begrenzt. Wenn du es selbst durchlebt hast an einem Beispiel, dann hast du es wirklich verstanden.

Zusammenfassung

Mit dieser Herangehensweise kannst du auch Hypochondrie besiegen. Der Schlüssel ist, sich in verschiedenen Bereichen, wo man Angst verspürt, fortzubilden. Dabei ist es entscheidend, die rein mechanische und materialistische Welt der Medizin abzulegen.

Öffne dich für andere Erklärungsmodelle. Ganz neue Wege können sich dadurch offenbaren. Durch eigene Erfahrungen kommt Gewissheit, Vertrauen in dich selbst und in diese Gesetzmäßigkeiten. Du hast die Möglichkeiten in der Hand, Hypochondrie zu besiegen.

Wenn du die Gesetzmäßigkeiten zur Entstehung von Krankheiten verstehen möchtest und deine Hypochondrie besiegen möchtest, empfehle ich dir mein Online-Seminar über die 5 biologischen Naturgesetze anzuschauen.

Ich wünsche dir alles Gute und vor allem bleib gesund!

Über den Autor RAIK GARVE

Raik Garve ist seit 2005 Gesundheitslehrer und Dozent in der Erwachsenenbildung. In seinen im gesamten deutschsprachigen Raum gehaltenen Vorträgen, Seminare und Webinaren vermittelt er seit vielen Jahren verständlich und praxisnah das gesamte Spektrum der Schul-, Natur- und Informationsmedizin. Das Ziel seiner Arbeit ist die Synthese von Erkenntnissen der klassischen Lehrschulmedizin mit der Jahrtausende alten Erfahrungsheilkunde zu einem für jeden Menschen leicht nachvollziehbaren und praktischen im Alltag umsetzbaren Gesamtkonzept. Mit diesem Wissen kann jeder zum Experten für die eigene Gesundheit werden.

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