Zwei Männer sitzen am Tisch und spielen Schack, um schneller zu denken

7 Wege zum schnelleren Denken

Raik Garve

Minuten Lesedauer

Wir Menschen sind schöpferische Wesen. Ständig erschaffen wir irgendwelche Gedankenbilder, zumeist als Reaktion auf Sinneseindrücke.

Die Geschwindigkeit, mit der wir diese Gedankenbilder vor unserem inneren Auge reproduzieren und mit anderen Gedankenbildern verknüpfen können, entscheidet maßgeblich darüber, wie schnell wir komplexe Sachverhalte erfassen und durchschauen können. Kurz gesagt: wie schnell wir denken können.

Ein Mensch, der schnell denken kann, ist gegenüber anderen, die das – aus welchen Gründen auch immer – nicht können, klar im Vorteil. Das zeigt sich vor allem bei komplexeren Fragestellungen.

Jeder von uns kann in jedem Alter lernen, schneller zu denken und dadurch sein Bewusstsein erweitern.

Die 7 Wege zu einem schnelleren Denken, durch die Du Dich selbst als bewusster Schöpfer Deiner Lebensumstände erleben kannst, erfährst Du in diesem Blogartikel.


Inhaltsübersicht

Hier kannst Du das Video zum Blogartikel anschauen

Wie kannst Du schneller denken lernen?


Der erste und beste Weg

Kreatives und schöpferisches Arbeiten – unabhängig von Zeit- oder Gelddruck.

Frau malt mit Pinsel an einer Leinwand - schnelles Denken

Statt irgendwelchen Auftragsarbeiten nachzugehen, wie ein Kind frei und kreativ aus sich selbst heraus ein Bild malen und dabei ganz die Zeit vergessen … Wann hast Du Dich zum letzten Mal Tagträumen und Phantasien hingegeben? Bevor Du in die Schule gekommen bist?

Wie oft erlaubst Du Dir, Dich grenzenlos – ohne einengende Konzepte, Dogmen oder Lehrmeinungen – in bestimmte Bereiche hinein zu denken? Ohne, dass jemand anderes oder auch Du selbst zu Dir sagt: „Das darfst Du nicht, das geht so nicht, das ist nicht erlaubt!“

Sich einmal komplett verlieren ist ein sehr effektiver Weg, um sich selbst wiederzufinden! Lass einfach mal die Seele baumeln und dehne so Dein Denken ohne Tabus richtig aus!


Der zweite Weg

Hierbei geht es um Aufgaben und Projekte, die Eigenverantwortung fordern und fördern.

Menschen arbeiten mit Plänen und Materialien an einem Architektur-Projekt

Wenn Du eigenverantwortlich handelst, machst Du Dir Gedanken über die Folgen Deines Tuns in der Zukunft – nicht nur für die Gesellschaft, die Welt, sondern auch für Dich selbst. Du wirst also Deine Vorhaben gründlich durchdenken, besser planen und allein deswegen deutlich mehr Möglichkeiten wahrnehmen.

„Bring mal den Sack von A nach B!“ Hierbei musst Du nicht denken, sondern einfach nur machen. Trägst Du hingegen Eigenverantwortung, wirst Du die Konsequenzen Deines Handelns vorher genau abwägen. Das gilt nicht nur für Selbstständige oder Unternehmer, denn jeder Mensch ist immer auch Unternehmer seines eigenen Lebens.

Eigenverantwortliches Denken ist immer auf die Zukunft ausgerichtet. Du überlegst Dir genau, welche Auswirkungen Deine Handlungen haben können: ob sie Dich schwächen oder sogar negativ auf Dich zurückfallen können. Auf diese Weise wird Dein Denken schneller und Dein Bewusstsein entsprechend größer.

Und damit sind wir bereits beim nächsten wichtigen Weg, den sich heutzutage viele leider nicht mehr trauen zu gehen.


Der dritte Weg zum schnelleren Denken

Selber denken ist das Gegenteil von dem, was sehr viele Menschen heute tun, indem sie glauben, mit dem Schulwissen der Weisheit letzter Schluss vermittelt bekommen zu haben. Leider werden jedoch so viele erwiesenermaßen falsche Dinge bzw. veraltetes Wissen in den Schulen gelehrt, während die wahren Erkenntnisse nur wenigen zugänglich sind.

Frau denkt über wichtige Frage nach - schneller Denken

In den vergangenen Jahrhunderten wurde das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben. Warum das heute nicht mehr so ist, kannst Du in meinem Online-Videokurs Die verborgene Weltgeschichte erfahren.

Jeder Mensch ist im Grunde seines Wesens neugierig – solange bis die Gesellschaft mit ihren verschiedenen Informationskanälen auf ihn einwirkt und sagt: „Das darfst Du nicht. Du musst das befolgen, sonst hat es für Dich diese oder jene Konsequenzen.“

Bei diesem dritten Weg geht es darum, dem durch Schule, Medien und Erziehung vorgegebenen „Wissen“ nicht einfach nur zu glauben und es unkritisch „nachzuplappern“, sondern seiner eigenen ursprünglichen Neugierde nachzugehen, diese weiterzuentwickeln und sein Bewusstsein zu dehnen. So wirst Du vieles auf natürliche Weise von selbst hinterfragen und kritischer sehen.


Der vierte Weg

Regelmäßige Naturaufenthalte unterstützen Dein Denken, denn die Natur ist ein reines natürliches Informations- und Schwingungsfeld. Halten wir uns längere Zeit in ihr auf, wirkt das auf uns – unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist – harmonisierend.

Mann wandert in der Natur mit Rucksack

In dem Moment, in dem Du mit Dir selbst ins Gleichgewicht kommst, trittst Du in einen natürlichen Bewusstseinsraum ein. Jeder Mensch, der das schon einmal erlebt hat – im Urlaub oder während eines Rückzugs in die Natur für einige Tage –, kann das bestätigen. Es ist schwer zu beschreiben und jeder darf es für sich selbst erfahren.

Natürlich kannst Du Dich auch in der Natur aufhalten und Dich dem verschließen – dann wird auch nicht viel passieren. Aber wenn Du Dich mit etwas Zeit dafür öffnest, entfaltet ihr Feld seine natürliche Wirkung und Dein Bewusstsein öffnet sich immer mehr. Am schnellsten geht es natürlich, wenn Du Dich diesem Prozess ganz bewusst hingibst.

Wenn wir etwas lernen wollen, dann sollten wir uns einen guten Lehrmeister suchen, der über die größtmögliche Erfahrung verfügt. Und das ist in diesem Kosmos die Natur selbst.

„In der Natur geschieht nichts zufällig. Wir Menschen haben es in der Hand, die Natur zu kopieren, aber vorher müssen wir sie kapieren, um die guten Geister zu rufen.“

Viktor Schauberger

So hat es der berühmte oberösterreichische Forstmeister, geniale Erfinder und Visionär, Naturforscher und große Naturversteher Viktor Schauberger mit seinem „k & k-Prinzip“ ausgedrückt.

Ich gehe noch einen Schritt weiter:

Wir müssen die Natur kapieren – also betrachten und verstehen, wie sie funktioniert –, dann kopieren, indem wir wie Viktor Schauberger technische Geräte nach ihrem Vorbild bauen –, sonst krepieren – denn wir gehen als Menschheit unter, wenn es uns nicht gelingt, die Natur zu verstehen.

Leider sind wir heute weit davon entfernt. Durch den streng analytischen Ansatz der mechanistischen Naturauffassung zerlegen wir alles und sehen nicht die großen Sinnzusammenhänge. Dennoch glauben wir, auf dem richtigen Weg zu sein – und das ist ein großer Trugschluss!

"Der wirksamste Schutz der Natur ist die Hinfälligkeit des Menschen, seiner Werke und seiner Handlungen, deren Auswirkungen ihn früher oder später selbst vernichten müssen, weil ein Großteil seiner heutigen Handlungen allem Natursinn entgegengerichtet ist.

Viktor Schauberger, Unsere sinnlose Arbeit, 1933

Viktor Schauberger sah nur ein radikales Umdenken und die Entwicklung völlig neuer Energiegewinnungskonzepte im Einklang mit der Natur als Ausweg. „Ihr bewegt falsch“ und „die Natur bewegt anders“ lauten seine am häufigsten niedergeschriebenen Sätze.

Er widmete sich vor allem dem ‚Spiralprinzip der Natur‘, das bereits Goethe aufgefallen war: „Es waltet in der Natur eine allgemeine Spiraltendenz“. Die Spirale ist das Sinnbild wachsender Kraft und Herzstück einer jeden nach bio-logischen Gesetzen funktionierenden Maschine.

Glücklicherweise finden seine Erkenntnisse immer mehr Eingang in unser heutiges Leben – wie zum Beispiel Apparaturen zur Trinkwasser-Veredlung, Spiralrohre zur reibungsmindernden Leitung von Wasser, naturgerechte Flussregulierungen bis hin zur Antriebstechnik sowie die Energiegewinnung und das Verständnis vom Universum.

All dies sind Beweise dafür, dass unsere Lehrphysik in weiten Teilen Halbwissen verbreitet bzw. uns das Wissen um die wahre Physik vorenthalten wird.

Es ist außerdem wichtig, sich unabhängig von der eigenen Wohnsituation mit lebenden Geschöpfen zu umgeben. Wer entsprechend unserer Natur mit anderen Menschen und Tieren zusammenlebt, weiß, wie sehr der Austausch mit anderen Wesen unser Bewusstsein erweitert und unser Denken beschleunigt.

Wenn Du Dich mit anderen Menschen über ein Thema austauschst, kommen Dir neue Gedanken, an die Du allein nicht gedacht hättest. Es ist daher sehr wichtig, sich mit lebenden Wesen, anstatt nur mit toten Maschinen zu umgeben.

Und damit sind wir bereits beim nächsten wichtigen Punkt:


Der fünfte Weg

Die natürliche Lebensweise oder die weise Art zu leben.

Zirkadianer Rhythmus für schnelleres Denken

In den Großstädten leben wir weitestgehend getrennt von der Natur. Dabei ist es für uns Menschen sehr wichtig, im Einklang mit den natürlichen Zyklen und Rhythmen – wie den Jahreszeiten oder dem sogenannten Zirkadianen Rhythmus – zu leben. Sie sorgen für unser inneres Gleichgewicht und eröffnen uns bestimmte Bewusstseinsräume. 

Diese Bewusstseinserweiterung können wir nicht im Alltagsstress, wenn unser Bewusstsein eng und fokussiert ist, erfahren, sondern nur, wenn wir zur Ruhe kommen und uns mit uns selbst verbinden. Hierfür braucht es keine Meditation oder gar Drogen. Für einen Menschen, der sein Leben auf natürliche Art und Weise gestaltet, ist das der alltägliche Normalzustand.

Der zirkadiane Rhythmus beschreibt unseren ‚bio-logischen‘ Rhythmus. Abgeleitet vom lateinischen Ausdruck „circa diem“ wird er wörtlich „über den Tag“ von unserer inneren Uhr bestimmt, die sich im Hypothalamus befindet. Er bestimmt den Wechsel zwischen Wachsein und Schlaf sowie alle sich im Laufe von 24 Stunden periodisch verändernden Stoffwechsel- und Hormonprozesse ebenso wie unsere Körpertemperatur.

Der sechste Weg

Sich selbst die richtigen Fragen stellen. Aber was sind die richtigen Fragen? 

Frau stellt sich die richtigen Fragen und denkt somit schneller

Es ist für das schnellere Denken wichtig, dass wir uns konstruktive kluge Fragen stellen. Das ist genauso wichtig wie die Antworten in uns selbst zu suchen und unserer Intuition zu folgen.

Hast Du schon einmal Deinen eigenen Gedanken zugehört? Es gibt verschiedene Techniken, um das ganz bewusst zu tun. Zum Beispiel könntest Du eine Zeit lang jeden Morgen für 20 Minuten einfach mitschreiben, was Dein Verstand Dir so erzählt.

Den ganzen Tag lang sprechen wir mit uns selbst. Die Frage ist nur, was denken bzw. in welcher Weise führen wir unsere inneren Gespräche?

Stellen wir uns konstruktive Fragen? Fragen wir uns zum Beispiel: Wie kann ich aus einer bestimmten Situation etwas lernen? Wie kann ich dies oder jenes umsetzen? Wie kann ich mich verbessern?

Oder stellen wir uns sinnlosen Warum-Fragen: „Warum passiert mir das immer?“ „Wieso habe ich immer nur Pech?“ „Weshalb … ?“

Unser Gehirn ist so geschaffen, dass es auf jede Art von Frage eine Antwort finden muss. Und wenn Du Dir wenig konstruktive Fragen stellst, bekommst Du auch die dementsprechenden Antworten auf: „Wieso ist mein Leben so schwer?“ oder „Warum gelingt mir immer nichts?“

Andersherum bedeutet das: Stellst Du Dir konstruktive Fragen, bekommst Du auch die Antworten, die Dir in Deinem Leben weiterhelfen: „Versuche doch mal das!“ oder „Hier gibt es auch noch eine Möglichkeit.“ Plötzlich siehst Du die Chancen, wo Du zuvor nur Probleme gesehen hattest und all das, was eher runter zieht und Lösungen verhindert.

Genau dieser innere Dialog, den wir Tag für Tag mit uns selbst führen, ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für schnelles Denken! Wir haben es also selbst in der Hand. Die Kunst ist, die richtigen Fragen zu stellen.


Der siebte Weg

Zum Abschluss komme ich zum für mich wichtigsten Thema: Eine gesunde Familie und eine glückliche Partnerschaft

Gesunde Familie und glückliche Partnerschaft ein Baustein für schnelles Denken

Letztendlich ist die Liebe zwischen Menschen und überhaupt zwischen Lebewesen die stärkste Inspirationsquelle überhaupt. Sie ist das Alpha und das Omega. Sie ist das Warum, das jeder Mensch für sich selbst ergründen sollte.

Zu ihr führt die Frage: „Warum bin ich hier?“ Meine Antwort lautet: „Liebe zu geben, aber auch Liebe zu empfangen. Das gilt es zu lernen. Und wo können wir das am besten, wenn nicht in einer Familie?

Viele reden von bedingungsloser Liebe. Und das sagt sich so leicht daher. Aber wenn wir dann tatsächlich mit Menschen zu tun haben, die einem nicht immer freundlich begegnen oder sich auch einmal daneben benehmen – wie steht es dann mit unserer bedingungslosen Liebe? Genau dann zeigt sich, ob wir das große Thema der Liebe verstanden haben.

Wenn Du meinst, dass sich auch Deine Freunde, Bekannten oder Familienangehörigen für diese sieben Wege interessieren könnten, um ihr Bewusstsein zu erweitern und ihr Denken zu beschleunigen, dann teile gerne diesen Blogartikel und das Video mit ihnen

Wenn Dich das Thema Bewusstsein mehr interessiert und Du Dich vielleicht schon selbst auf die Reise der Selbsterkenntnis gemacht hast, dann empfehle ich Dir mein kostenloses zweistündiges Webinar “Der Weg zur wahren Selbsterkenntnis”.

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Bis dahin denke schneller, mache Dein Bewusstsein schön weit und vor allem bleib gesund!

Über den Autor RAIK GARVE

Raik Garve ist seit 2005 Gesundheitslehrer und Dozent in der Erwachsenenbildung. In seinen im gesamten deutschsprachigen Raum gehaltenen Vorträgen, Seminare und Webinaren vermittelt er seit vielen Jahren verständlich und praxisnah das gesamte Spektrum der Schul-, Natur- und Informationsmedizin. Das Ziel seiner Arbeit ist die Synthese von Erkenntnissen der klassischen Lehrschulmedizin mit der Jahrtausende alten Erfahrungsheilkunde zu einem für jeden Menschen leicht nachvollziehbaren und praktisch im Alltag umsetzbaren Gesamtkonzept. Mit diesem Wissen kann jeder zum Experten für die eigene Gesundheit werden.

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